- Amalfitana: Ein traditionsreicher Sehnsuchtsort zwischen Glamour und Zitronen
- Die Highlights der Amalfiküste
- Berühmte Nachbarn: Capri, Ischia und Pompeji
- Top 5: Historische Bauten der Amalfiregion
- Regionale Gaumenfreuden
- Ceramica vietrese: Amalfitanas traditionelles Kunsthandwerk
- Strände wie aus dem Bilderbuch
- Zu Land und auf dem Wasser: Tipps für Aktivurlaubende
- Urlaub an der Amalfiküste: Dolce far niente
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Amalfitana: Ein traditionsreicher Sehnsuchtsort zwischen Glamour und Zitronen
Im Südwesten Italiens, in der Region Kampanien, liegt die Costiera Amalfitana, wie die Küste in der Landessprache genannt wird. Der etwa 50 Kilometer lange Küstenabschnitt erstreckt sich von Vietri sul Mare bis nach Positano entlang des Golfs von Salerno.
Hier reihen sich idyllische kleine Ortschaften aneinander, darunter natürlich auch die namensgebende Stadt Amalfi. Aber auch die anderen Orte direkt am Wasser – Atrani, Maiori, Minori und Praiano etwa – ziehen mit ihrem Blick auf das blaue Meer jährlich viele Urlauber:innen in ihren Bann.
Einer der ältesten Ferienorte der Welt
Bereits die alten Römer wussten, dass es sich hier im Süden der Halbinsel Sorrent, gut erholen lässt, und bauten ihre prächtigen Villen an den pittoresken Hängen, um den Sommer an der Amalfitana zu verbringen. Viele der alten Villen sind auch heute noch erhalten und zeugen mit ihren Mosaiken und Kunstwerken vom damaligen Reichtum und Lebensstil.
Als Urlaubsregion wurde die Amalfiküste in den 1920er Jahren vor allem von Künstler:innen und Intellektuellen wiederentdeckt, die sich von der eindrucksvollen Naturkulisse inspirieren ließen. Das lockte zunehmend den Jetset an. Von Paul Newman bis Pablo Picasso und Maria Callas genossen hier schon einige große Namen ihre Auszeit vor dem grandiosen Mittelmeerpanorama.
Und auch heute noch zieht es viele Stars und Sternchen an die Amalfitana, die sich trotz des ganzen Trubels ihre Traditionen und regionalen Besonderheiten erhalten hat. Grund genug, dass die UNESCO 1997 die Amalfiküste aufgrund ihrer einzigartigen Landschaft und zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten zum Weltkulturerbe erklärte.
Die Sonnenseite des Lebens
Aber auch das sonnige Wetter an der Amalfiküste trägt zu einem gelungenen Urlaub bei. Das Mittelmeerklima sorgt für milde Winter, wenige Regentagen und trockene, heiße Sommer, in denen das Tyrrhenische Meer bis zu 28 Grad Celsius erreicht und sich somit ideal zum Baden eignet. Ob du eine Reise im Frühling oder Herbst bei milden Temperaturen planst oder den Sommer am Strand verbringen möchtest – Wettergott Jupiter ist bestimmt auf deiner Seite.
Die Highlights der Amalfiküste
Von Neapel aus sind es gerade einmal 40 Kilometer bis zur Amalfiküste. Das lockt auch viele Tagesausflügler:innen an. Besser ist es aber, ein paar Tage in dieser wunderschönen Region einzuplanen, denn es gibt unglaublich viel zu sehen. Diese Orte solltest du dir dabei auf keinen Fall entgehen lassen:
Amalfi
Die steile Hanglage der etwas über 5.000 Einwohner großen Kleinstadt macht Amalfi zu einem einmaligen Ort. Das pittoreske Städtchen punktet aber nicht nur durch seine Lage direkt am Meer, sondern auch mit seiner langen Geschichte, von der viele historische Bauwerke zeugen. Allen voran der Dom Sant’Andrea aus dem 10. Jahrhundert.
Neben gemütlichen Bars und Cafés kannst du hier aber auch in vielen Museen die regionalen Traditionen entdecken: vom Zitronenmuseum bis zur Corso Roma, einer alten Schiffswerft, die den Besuchenden die Geschichte der Seefahrt näherbringt. Wusstest du eigentlich, dass Amalfi im Mittelalter eine Seerepublik war? Das bunte Treiben und die Aufgeschlossenheit der damaligen Handelsmacht sind noch heute zu spüren.
Must-see: das Papiermuseum in der alten Papiermühle. Die Papierproduktion war lange Zeit ein wichtiger Wirtschaftszweig Amalfis – hier erfährst du, wie damals Papier hergestellt wurde und darfst sogar dein eigenes schöpfen.
Positano
Positano ist weithin als Perle der Amalfiküste bekannt. Das einstige Fischerdorf hat sich seit den 50er Jahren neben Amalfi zu einem weiteren Highlight gemausert. Das dürfte nicht zuletzt der Verdienst des Schriftstellers John Steinbeck sein, der in einem Essay der amerikanischen Haper‘s Bazaar eine kleine Lobeshymne auf den Ort verfasste: „Positano geht unter die Haut. Es wirkt nicht real, wenn du dort bist, und es wird verlockend real, wenn du gegangen bist.“
Die verträumte Ortschaft schmiegt sich mit ihren farbigen Häuschen in den steilen Felshang und thront über dem Meer. Neben einer Bucht wie aus dem Bilderbuch gibt es in den engen Straßen und Gassen viele kleinen Läden und Boutiquen zu entdecken.
Must-see: die typische Positano-Mode, eine leichte sommerliche Kleidung aus bunten Baumwollstoffen und Leinen mit fröhlichen Stickereien und Applikationen.
Nerdpedia
Ravello
Der zauberhafte Ort Ravello liegt nicht direkt am Meer, dafür aber auf 350 Metern Höhe mit einem herrlichen Blick auf ebendieses. Er ist nicht nur berühmt für seine vielen Adelsfamilien, die einst dort lebten, sondern auch für seine wunderschönen und historischen Villen. Hier solltest du auf jeden Fall ein Besuch in der Villa Cimbrone und der Villa Rufolo einplanen. Mit ihrer kunstvollen Architektur und romantisch bepflanzten Gärten bieten sie einen idealen Ort, um die Geschichte der Region auf sich wirken zu lassen.
Ravello ist außerdem berühmt für seine Musikfestspiele im Sommer, die 1953 zu Ehren Richard Wagners ins Leben gerufen wurden und auf eine einzigartige Weise Musik mit der umliegenden mediterranen Küstenlandschaft verbinden.
Must-see: Genieße die Aussicht über die Bucht von Ravello. Der ruhige Strand Lido di Ravello bietet eine gute Möglichkeit für eine entspannte Auszeit.
Küstenstraße mit Panoramablicken
Überhängende Felsvorsprünge, schmale Serpentinen, kleine Parkbuchten mit Obstständen und grandiose Ausblicke über die Küste der Halbinsel Sorrent machen diese Route zu einem besonderen Erlebnis. Fahrer:innen sollten aber geübt und schwindelfrei sein.
Berühmte Nachbarn: Capri, Ischia und Pompeji
Entlang der Amalfitana ist jeder Ort ein besonderes Erlebnis mit etlichen Sehenswürdigkeiten. Aber auch im Golf von Neapel warten lohnende Ausflugsziele. Lass dir diese nicht entgehen:
Capri
Glamour und Dolce Vita findest du natürlich auch auf Capri. Von der Amalfiküste aus gelangst du in knapp einer Stunde mit der Fähre oder dem Boot auf die etwa zehn Quadratkilometer große Insel. Neben schönen Stränden und Luxus-Boutiquen gibt es hier viel zu entdecken: alte Villen und Kirchen, aber auch Höhlen und besondere Felsformationen, etwa den Arco Naturale, einen natürlichen Felsbogen in Form eines Elefantenkopfes. Oder die Faraglioni-Felsen, die majestätisch aus dem Meer ragen und mit ihrem Torbogen zu Capris Wahrzeichen geworden sind.
Ein weiteres Highlight ist die berühmte Blaue Grotte im Nordwesten der Insel. Auf einem kleinen Boot gelangst du durch einen etwa eineinhalb Meter hohen Felseingang ins Innere der Grotta Azzura. Dort erwartet dich ein faszinierendes Naturschauspiel. Denn während es in der Höhle eigentlich dunkel ist, dringt unterirdisch Sonnenlicht hinein, das auf faszinierende Weise gebrochen und reflektiert wird. So leuchtet und schillert die Grotte von unten in einem unnachahmlichen Azurblau.
Ischia und Procida
Aber auch die anderen beiden vorgelagerten Inseln Ischia und Procida sind einen Ausflug wert. Die Vulkaninsel Ischia ist vor allem für ihre heilsamen Thermalquellen bekannt. Hier warten Kuren, Bäder und Wellness auf dich. Die Anreise von der Amalfiküste aus dauert etwas länger, im Durchschnitt zweieinhalb Stunden. Wer morgens früh losfährt, kann dort gut einen Tag verbringen, entspannter ist es aber, über Nacht zu bleiben.
Auf der etwa 46 Quadratkilometer großen Insel gibt es insgesamt 103 Quellen, 69 Fumarolen und 29 Thermalquellen. Nicht verpassen solltest du außerdem das Meeresmuseum, das in einem prächtigen Palazzo aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist.
Die kleine Insel Procida gehört zu Neapel und ist ideal für alle, die Ruhe genießen wollen. Farbenprächtige, urige Häuser, traditionelle Fischer mit ihren Booten, gemütliche Restaurants und ein grünes Naturschutzgebiet lassen das Gefühl aufkommen, dass die Uhren hier langsamer zu ticken scheinen.
Pompeji
Die alte Ruinenstadt Pompeji solltest du auf jeden Fall besuchen. Dieser bedeutende Ort liegt auf einer Hochebene südlich des Vesuvs und ist mit dem Auto von Amalfi aus in etwa 40 Minuten erreichbar. Hier kannst du jahrhundertelang verschüttete Villen und Fresken bestaunen, die 79 n.Chr. unter der glühenden Asche des Vulkans begraben wurden.
Fact-Sheet: Die Amalfiküste im Überblick
Länge: Die Amalfiküste erstreckt sich auf etwa 40 Kilometern von Vietri sul Mare bis nach Positano.
Ortschaften: Amalfi, Atrani, Cetara, Conca dei Marmi, Furore, Maiori, Minori, Positano, Praiano, Ravello, Vietri sul Mare. Außerdem liegen im Hinterland noch: Tramonti, Scala, Sant’Egidio del Monte Albino, Corbara, Agerola, Pimonte Casola di Napoli sowie Lettere.
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Top 5: Historische Bauten der Amalfiregion
Auch wenn fast die gesamte Amalfiküste einem einzigen Freilichtmuseum gleicht, gibt es doch einige architektonische Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen solltest.
Der Dom Sant’Andrea in Amalfi
Der Dom samt seiner großen Freitreppe mit 62 Stufen aus dem Jahre 937 prägt Amalfis Stadtbild. Zu seinen Füßen liegt ein charmanter Platz, von dem aus sich seine imposante Architektur bewundern lässt.
Erbaut wurde die Kathedrale im romanischen Stil, drei Jahrhunderte später erhielt sie arabisch-normannische Einflüsse, um dann noch einmal im Stile des Barocks zu glänzen. Dieser Mix aus Gold, Mosaiken, Rundbögen und Säulen wird noch getoppt von einem eindrucksvollen Glockenturm, dem Campanile, der mit wertvoller Majolika-Keramik besetzt ist.
Villa Romana Marittima in Minori
Diese römische Villa in Minori ist eine archäologische Ruine aus dem 1. Jahrhundert n.Chr. mit wunderschönen Gärten, einem Pool und beeindruckenden Antiquarium, in dem römische Funde ausgestellt sind.
Kirche San Gennaro von Praiano
Das idyllische Örtchen Praiano liegt westlich von Amalfi und beherbergt eine der schönsten Kirchen der Küstenregion. Die bunten Kuppeln von San Gennaro thronen fröhlich über den Dächern der Stadt, ihr Vorplatz bietet ein Blick aufs Meer und die fröhlichen Bodenfliesen machen diese Kirche zu einem Highlight des kleinen Küstendorfes.
Kirche Santa Maria Assunta in Positano
Nur wenige Meter vom Strand Marina Grande entfernt liegt ein weiteres Postkartenmotiv des Ortes: Mit der Santa Maria Assunta erhebt sich ebenfalls eine malerische Kirche mit einer bunten Majolika-Kuppel aus gelben, grünen und blauen Kacheln in den Himmel.
Villa Rufolo in Ravello
Das alte Herrenhaus liegt auf einem Felsvorsprung und verfügt über einen tollen Panoramablick auf das glitzernde Wasser. Das Anwesen der Familie Rufolo aus dem 13. Jahrhundert fasziniert mit allerlei architektonischen Highlights wie einem Kreuzgang in maurischem Stil, aber auch mit traumhaft schönen Gärten, die sich mit ihren mediterranen Pflanzen über zwei Ebenen erstrecken.
Hier fand auch einst Richard Wagner Inspiration für seine Oper Parsifal. Ihm zu Ehren findet alljährlich das Ravello-Musikfestival statt. Legendär ist das Konzert bei Sonnenaufgang, das jeden Sommer im Garten der Rufolos vor der Kulisse der über dem Tyrrhenischen Meer aufgehenden Sonne für Furore sorgt.
Must-dos an der Amalfiküste
- Eine Bootstour bei Sonnenuntergang im Hafen von Amalfi
- Genieße ein Gläschen eisgekühlten Limoncello, während du auf einer Terrasse sitzt und über das Meer blickst
- Der Giardino della Minerva in Salerno, ein botanischer Garten mit über 270 Heilpflanzen
Regionale Gaumenfreuden
Ihr mediterranes Klima macht die Amalfiküste zu einem fruchtbaren Anbaugebiet für Oliven, Zitronen, Trauben sowie viele Gemüsesorten. Sie alle finden in der regionalen Küche ihre Verwendung. Aber auch frischer Fisch, Meeresfrüchte und vor allem Pasta prägen die hiesige Speisekarte. So findest du neben ungewohnten Kombinationen wie Spaghetti mit Amalfizitrone noch viele weitere regionale Köstlichkeiten.
Im Herbst verfeinern außerdem saisonale Produkte wie Pilze, schwarze Trüffeln und Kastanien die Gerichte. Natürlich darf dazu ein Glas Vino nicht fehlen. In der Region gibt es eine Vielzahl an ausgezeichneten DOC-Weinen, die zum Gang deiner Wahl passen
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Diese regionalen Köstlichkeiten solltest du unbedingt versuchen:
- Ndunderi, eine Art Gnocchi aus Ricotta, Mehl, Eiern, Salz, Pfeffer und Muskatnuss – die typischen Nudeln von Minori
- Scialatielli, Pasta mit rechteckigem Querschnitt, die an Spaghetti erinnert, aber kürzer und dicker ist
- Colatura di Alici, eine würzige Soße aus Sardellen, die gern zu Spaghetti gereicht wird und ursprünglich aus dem kleinen Fischerdorf Cetara stammt
- Pastarelle amalfitane, ein rundes Gebäck mit Zitrone und Limoncello
- Mulugnane c’a ciucculata, ein süßer Flan aus frittierten Auberginen, umhüllt von Schokolade
Ceramica vietrese: Amalfitanas traditionelles Kunsthandwerk
Keramik hat an der Amalfiküste eine lange Tradition. Während deines Urlaubes wirst du an den handgefertigten, farbenfrohen Töpfereien nicht vorbeikommen. Die Ortschaft Vietri sul Mare nimmt dabei eine besondere Rolle ein.
Seit dem Mittelalter werden hier die bekannten Vietri-Fliesen, Teller, Vasen und Objekte hergestellt und an der ganzen Küste verkauft. Die Unikate schmücken Häuser, Bars, Cafés, Kirchen und viele andere Plätze des privaten und öffentlichen Lebens.
In Vietri selbst führt ein geschwungener, mit Keramikfliesen bedeckter Weg zum Meer hinab. Wenn du dort bist, solltest du ihn unbedingt einmal hinabschreiten und dir das pittoreske Keramikmuseum in der Villa Guariglia anschauen. Dort findest du Objekte, die unter anderem bis ins 17. Jahrhundert zurückdatiert werden können.
Strände wie aus dem Bilderbuch
Während der bunte Stoff der Sonnenschirme sachte im Wind flattert, kannst du dich im wohltemperierten Wasser des Meeres erfrischen oder genüsslich in der Sonne liegen und in einem Buch schmökern. Die Küstenregion rund um Amalfi bietet wunderschöne, idyllische Strände und ruhige Buchten zwischen zerklüfteten Felsen. Oft erreichst du über schmale Treppen Strand und Wasser.
Hier kannst du ausspannen oder auch das bunte Treiben des Jetsets beobachten. Denn an der Amalfiküste findest du sowohl größere, belebtere Strände wie den Marina Grande in Amalfi als auch kleinere, abgelegene Buchten wie die Schlucht Fiordo du Furore.
Nice to know: Vom Wasser aus hast du meist einen herrlichen Blick auf eine malerische Kulisse der Dörfer und Ortschaften, die sich in die Felshänge schmiegen.
Hotelperlen entlang der Küste
Entlang der Küste findest du aber auch tolle private Unterkünfte und Zimmer unterschiedlicher Budgets. Es gibt zudem wunderschön gelegene Campingplätze, die vor allem durch ihre Lage direkt am Meer punkten. In der Region um Sorrent gibt es darüber hinaus komfortable Glamping-Möglichkeiten.
Zu Land und auf dem Wasser: Tipps für Aktivurlaubende
Der Golf von Salerno bietet jede Menge Möglichkeiten für Wassersportler:innen. Von Kajaktouren bis Schnorcheln, Wasserski, Wakeboard und Co. findest du hier an ausgewählten Stränden viele Optionen, dich auszupowern. Die Amalfiküste ist aber auch ein Paradies für Wanderfans.
Es gibt jede Menge Wanderwege entlang der Felshänge und du kannst die Küste gut zu Fuß erkunden. Verbinde Sightseeing mit einem Spaziergang. Tipp: Vom Dörfchen Atrani aus führt ein schöner Wanderweg bis hoch nach Ravello, wo du die Villen und ihre Gärten anschauen kannst.
Einer der schönsten Wanderwege überhaupt ist der Sentiero degli dei, der Pfad der Götter. Der etwa acht Kilometer lange Weg führt von Agerola-Bomerano bis nach Positano und bietet spektakuläre Aussichten auf die Küste, das grüne Umland und das Meer. Bei gutem Wetter kannst du sogar die Insel Capri sehen. Nimm am besten den Sentiero Alto, also den höheren Weg mit der besseren Aussicht für den Hinweg und den tiefer gelegenen Sentiero Basso zurück. Hier kommst du an einer beeindruckenden Felswand mit Sitzgelegenheiten zum Rasten vorbei.
Die Route ist auch für Anfänger:innen geeignet; je nach persönlichem Fitnesslevel und Verfassung solltest du dafür zwei bis vier Stunden einplanen. Aber Vorsicht: Menschen mit Höhenangst wird ausdrücklich von einer Wanderung auf dem Götterpfad abgeraten.
Geheimtipp: Mache einen Ausflug ins grüne Hinterland. Die üppig bewachsenen Berge sind ein schöner Kontrast zur belebten Strandregion. In den urigen Restaurants kannst du die authentische Küche der Monti Lattari genießen, die vor allem für ihren Mozzarella bekannt ist.
Die Sfusato Amalfitano
Groß, gelb urwüchsig und mit einem festen Fruchtfleisch: Die Sfusato Amalfitano, also die echten Amalfizitronen, sind fester Bestandteil der traditionellen Küche. Sie werden roh mit Dressing als Salat oder auch zu Fisch, Fleisch, Pasta serviert und natürlich auch in vielen Süßspeisen verarbeitet. Am bekanntesten aber ist wohl der Limoncello, ein Zitronenlikör, der vor allem aus der Sorte ‚Limone Costa d’Amalfi‘ hergestellt wird und von dem sowohl Einheimische als auch Tourist:innen nach dem Essen gern ein Gläschen genießen.
Durch das milde Klima sind fast das ganze Jahr über strahlendweiße, duftende Blüten an den knorrigen Bäumen. Je nach Sorte beginnt die Ernte bereits im März und reicht bis in den Oktober hinein. Das ist ein Spektakel, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Die Bauern tragen die gelben Früchte in ihren traditionellen Körben aufgestapelt die stufenartigen Hänge rauf und runter. Viele Orte feiern zudem alljährlich ein Zitronenfest, bei dem du zahlreiche Köstlichkeiten rund um die gelbe Frucht probieren kannst.
Urlaub an der Amalfiküste: Dolce far niente
Azurblaues Wasser, Sonne, Glamour, aber auch eine raue Natur mit schroffen Felsen, üppigen Gärten und grünen Hängen – die Amalfiküste ist der Inbegriff eines italienischen Sehnsuchtsortes. Ob du lieber in den Sommermonaten die Kühle des Tyrrhenischen Meeres genießt oder im Frühjahr oder Herbst gemütlich die Umgebung erkundest: Die Amalfiküste lockt das ganze Jahr über mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten, ihrem unvergleichlichen Charme und einzigartigen Lebensgefühl, das schon seit jeher große Persönlichkeiten anzog, von Jackie Kennedy bis zu Leonard Bernstein.
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